Über das jüngste Buch des österreichischen Schriftstellers und Philosophen Franz Schuh jubelt die Kritik als „Kurzschluss von Witz, Wissen und Melancholie“ (profil) und spricht von einem „feinst komponierten Chaos“, einem „Sprach- und Hirnkunstwerk“ (Kurier). Jetzt liest Franz Schuh im Literaturhaus Salzburg aus „Sämtliche Leidenschaften“ (Zsolnay, 2014). Moderation: Anton Thuswaldner.
Franz Schuhs Buch ist ein großartiges Porträt des Ich-Erzählers als armer Hund, wobei der arme Hund gar nicht unglücklich ist. „Ich will hier nur eines erzählen, nämlich wie ich Lili, die mich natürlich auch verlassen hat, eines Tages kennenlernte.“ Der Erzähler – er heißt wie der Autor Franz Schuh – ist Mitte sechzig, ein Künstler in Wien, der eher schlecht als recht von seiner Kunst leben kann. Deshalb verdingt er sich als Frühstückskoch im Café Formanek. Als er eines Morgens aus dem Haus stürzt, gerät er unversehens in eine große Menschenmenge, zwischen Polizeiautos und Sirenen – Dreharbeiten zu einer „Tatort“-Folge. Aus dieser Situation rettet ihn die Filmstudentin Lili Fichte. Zwischen den beiden entsteht eine Freundschaft, bei ihm wohl mehr ...
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WohinTippHQ 2 hours ago